Nachdem uns in Lincoln City auf einem recht spießigen, aber netten Campingplatz der Regen geweckt hat, haben wir lange gefrühstückt und Lino und Ulrike haben noch ein kurzes Vormittagsschläfchen gemacht.
Als dann zögerlich die Sonne durch kam führte uns der Weg entlang der Küste Oregons an traumhaften Stränden und Buchten vorbei.
Wir wollten heute Wale sehen. In Depoe Bay gingen wir dann an Bord eines kleinen Motorboots - alle vier mit Schwimmwesten! Leider haben wir keine Wale gesichtet, aber Seelöwen und viele Wellen. Die Fahrt war ein echtes Abenteuer, wir sind über die Wellen gejagt und Tamo hat gejuchzt vor Freude. Lino wurde in den Schlaf geschaukelt und hat einen Sonnenbrand bekommen.
Wir haben den Strand bei Wind und Sonne genossen, spektakuläre Felsbuchten gesehen, brechende Wellen am Felsen beobachtet und an verschiedenen Aussichtspunkten Halt gemacht. Besonders beeindruckend waren Rocky Creek, Cape Foulweather und Devil's Punchbowl.
Nun sitzen wir in Newport im Hafen, hatten einen tollen Sonnenuntergang und werden nach so viel Wind und Sonne hoffentlich schlafen wie Steine.
Highlights des Tages: Strand, Wellenreiten, Wellen beobachten
Montag, 15. April 2013
Sonntag, 14. April 2013
Abschied Familie Tack, Fahrt nach Oregon
Heute mussten wir uns schweren Herzen von der Familie Tack verabschieden. Es ist uns und den Kinder sehr schwer gefallen, "Auf Wiedersehen" zu sagen und in den Camper zu steigen. Es war eine tolle und erlebnisreiche Zeit in Kelso und wir werden sicherlich wieder einmal zu Besuch kommen!
Unsere Fahrt hat uns dann entlang des Columbia River in Richtung Süden geführt. Wir haben uns die Columbia River Gorge, eine wunderschöne Landschaft aus Bergen und dem Fluss, angesehen und haben uns von den Multnomah Falls beeindrucken lassen. Der Ranger hat uns erklärt, dass dieser Wasserfall der zweithöchste in den Staaten ist.
Von dort ging es dann durch Portland in Richtung Pazifik Küste. Auch hier war die Fahrt durch die Landschaft sehr interessant, da die Wälder und Wiesen in einem sehr kräftigen Grün gefärbt sind. Am Ende des Tages sind wir in Lincoln City gelandet, wo wir einen netten Campground gefunden haben.
Morgen werden wir uns dann von der Oregon Coast überraschen lassen.
Highlight des Tages: Multnomah Falls
Unsere Fahrt hat uns dann entlang des Columbia River in Richtung Süden geführt. Wir haben uns die Columbia River Gorge, eine wunderschöne Landschaft aus Bergen und dem Fluss, angesehen und haben uns von den Multnomah Falls beeindrucken lassen. Der Ranger hat uns erklärt, dass dieser Wasserfall der zweithöchste in den Staaten ist.
Von dort ging es dann durch Portland in Richtung Pazifik Küste. Auch hier war die Fahrt durch die Landschaft sehr interessant, da die Wälder und Wiesen in einem sehr kräftigen Grün gefärbt sind. Am Ende des Tages sind wir in Lincoln City gelandet, wo wir einen netten Campground gefunden haben.
Morgen werden wir uns dann von der Oregon Coast überraschen lassen.
Highlight des Tages: Multnomah Falls
Samstag, 13. April 2013
Kelso
Heute war wieder ein entspannter Tag.
Nach einem leckeren amerikanischen Frühstück sind wir in die Highschool von Ulrike gefahren. Dort war eine Präsentation der Kinder der Familie Tack. Sehr interessant war für uns zu sehen, welche Fördermaßnahmen im amerikanischen Schulsystem stattfinden. Ein paar Anregungen haben wir uns schon in die Koffer für unsere Schulkinder gepackt ;-)
Am Nachmittag war dann ein Fußballspiel der Tochter. Dafür sind wir alle in einen kleinen Nachbarort gefahren und haben uns das Spiel angesehen. Auch diese Erfahrung war sehr interessant für uns. Als Belohnung gab es dann nach dem Spiel sehr leckeren "Frozen Yoghurt" in verschiedenen Sorten. Diese Art von "Fast Food" sollte schnellstmöglich nach Deutschland exportiert werden, vier Stammkunden hätten sie schon einmal.
Den Rest des Tages haben die Kinder dann mit Spielen verbracht und Uli und ich haben ein klassisches deutsches Gericht für die Familie gekocht.
Beendet wurde der Tag wieder mit vielen Diskussionen am Kamin.
Highlights des Tages: Highschool, Soccer, Frozen Yoghurt
Nach einem leckeren amerikanischen Frühstück sind wir in die Highschool von Ulrike gefahren. Dort war eine Präsentation der Kinder der Familie Tack. Sehr interessant war für uns zu sehen, welche Fördermaßnahmen im amerikanischen Schulsystem stattfinden. Ein paar Anregungen haben wir uns schon in die Koffer für unsere Schulkinder gepackt ;-)
Am Nachmittag war dann ein Fußballspiel der Tochter. Dafür sind wir alle in einen kleinen Nachbarort gefahren und haben uns das Spiel angesehen. Auch diese Erfahrung war sehr interessant für uns. Als Belohnung gab es dann nach dem Spiel sehr leckeren "Frozen Yoghurt" in verschiedenen Sorten. Diese Art von "Fast Food" sollte schnellstmöglich nach Deutschland exportiert werden, vier Stammkunden hätten sie schon einmal.
Den Rest des Tages haben die Kinder dann mit Spielen verbracht und Uli und ich haben ein klassisches deutsches Gericht für die Familie gekocht.
Beendet wurde der Tag wieder mit vielen Diskussionen am Kamin.
Highlights des Tages: Highschool, Soccer, Frozen Yoghurt
Freitag, 12. April 2013
Mt. St. Helens
Heute haben wir einen ganz entspannten Tag erlebt.
Am Vormittag sind wir zum Visitor Center des Mt. St. Helen gefahren und konnten den Vulkan sehen. Außerdem wurden Filme und Artefakte des letzten Ausbruchs im Mai 1980 ausgestellt. Das muss sehr schlimm gewesen sein, der Ausbruch damals hat die gesamte Landschaft verändert.
Anschließend sind wir zu Ulrikes Highschool gefahren und haben uns dann in ihrer ehemaligen Lieblingsmall umgesehen.
Eigentlich wollten wir am Nachmittag zu einem Baseball Game, dieses wurde aber leider wegen Regen abgesagt. Statt dessen haben wir einen tollen Nachmittag mit der Familie verbracht, haben ein leckeres Barbecue veranstaltet und als Highlight gab es am Abend für mich eine Quadtour durch den Wald.
Highlights des Tages: Mt. St. Helens aus sicherer Entfernung, Quadtour
Am Vormittag sind wir zum Visitor Center des Mt. St. Helen gefahren und konnten den Vulkan sehen. Außerdem wurden Filme und Artefakte des letzten Ausbruchs im Mai 1980 ausgestellt. Das muss sehr schlimm gewesen sein, der Ausbruch damals hat die gesamte Landschaft verändert.
Anschließend sind wir zu Ulrikes Highschool gefahren und haben uns dann in ihrer ehemaligen Lieblingsmall umgesehen.
Eigentlich wollten wir am Nachmittag zu einem Baseball Game, dieses wurde aber leider wegen Regen abgesagt. Statt dessen haben wir einen tollen Nachmittag mit der Familie verbracht, haben ein leckeres Barbecue veranstaltet und als Highlight gab es am Abend für mich eine Quadtour durch den Wald.
Highlights des Tages: Mt. St. Helens aus sicherer Entfernung, Quadtour
Donnerstag, 11. April 2013
Abschied vom Olympic NP, Besuch Familie Tack
Auch in dieser Nacht sind wir wieder die einzigen Gäste auf dem Campground geblieben. Der neue Tag hat uns diesmal sogar mit Sonnenschein geweckt und Uli ist im Lake Quinault baden gegangen.
Nach dem obligatorischen Frühstück sind wir auf eine letzte Wanderung durch den Rainforrest aufgebrochen und haben wieder eine neue Landschaft erlebt. Diesmal sind die riesigen Bäume in einer sehr hügligen Landschaft gewachsen und mehrere Wildbäche sind durch kleine Schluchten ins Tal geflossen. Tamo ist wieder fleißig gewandert und hat mit diversen Stöcken gespielt, Lino hat sein Vormittagsschläfchen bei Papa genossen.
Die Fahrt aus dem Olympic NP war dann relativ unspektakulär, endlose Waldlandschaften mit schnurgeraden Straßen. Unser Navi hat uns dann aber als Entschädigung über kleine Seitenstraßen durch typische amerikanische Kleinstädte geführt.
Nach einem kurzen Mittagsstopp an einem Outlet-Center (diesmal ist nur Tamo shoppen gewesen) ging es dann nach Kelso, wo wir die Familie Tack besucht haben. Tamo und Lino haben sofort neue Freunde gefunden und den Rest des Tages mit den Kids der Familie gespielt.
Der Tag endete mit langen Gesprächen und interessanten Diskussionen im Wohnzimmer.
Highlight des Tages: Wildbach mit Wasserfall, Haus der Familie Tack, Sunset von der Terrasse
Nach dem obligatorischen Frühstück sind wir auf eine letzte Wanderung durch den Rainforrest aufgebrochen und haben wieder eine neue Landschaft erlebt. Diesmal sind die riesigen Bäume in einer sehr hügligen Landschaft gewachsen und mehrere Wildbäche sind durch kleine Schluchten ins Tal geflossen. Tamo ist wieder fleißig gewandert und hat mit diversen Stöcken gespielt, Lino hat sein Vormittagsschläfchen bei Papa genossen.
Die Fahrt aus dem Olympic NP war dann relativ unspektakulär, endlose Waldlandschaften mit schnurgeraden Straßen. Unser Navi hat uns dann aber als Entschädigung über kleine Seitenstraßen durch typische amerikanische Kleinstädte geführt.
Nach einem kurzen Mittagsstopp an einem Outlet-Center (diesmal ist nur Tamo shoppen gewesen) ging es dann nach Kelso, wo wir die Familie Tack besucht haben. Tamo und Lino haben sofort neue Freunde gefunden und den Rest des Tages mit den Kids der Familie gespielt.
Der Tag endete mit langen Gesprächen und interessanten Diskussionen im Wohnzimmer.
Highlight des Tages: Wildbach mit Wasserfall, Haus der Familie Tack, Sunset von der Terrasse
Mittwoch, 10. April 2013
Olympic National Park
Leider hat uns heute morgen der Regen ziemlich laut aus dem Schlaf geholt. Unser idyllischer Campground stand unter Wasser, alle anderen Camper mit Zelten hatten das Weite gesucht und der Weg zu den Restrooms war sehr feucht.
Aber einen echten Abenteurer stört das natürlich nicht. Nach einem langen Frühstück wurde der Regen schon etwas weniger, und als wir alles zusammengepackt hatten, fiel nur noch leichter Nieselregen aus den tiefem Wolken. Aber das Warten hat sich gelohnt! Auf unserem Rundweg durch den Rainforrest am Hoh River haben wir unglaubliche Bäume, Farne und Moose gesehen. Die Natur hat hier Kunstwerke geschaffen, die auf den Bildern nicht annähernd so beindruckend wirken, wie sie in Wirklichkeit sind.
Glücklicherweise brauchten wir die Verhaltensregeln für die Begegnung mit Puma oder Bären nicht anwenden, da uns nur viele verschiedene Vögel auf dem Trail begleiteten.
Nach dem Rundweg sind wir dann mit unserem RV wieder bis an die Küste gefahren und haben uns den Ruby Beach angesehen. Starker Wind, sehr hohe Wellen, eine Menge Treibholz und beeindruckende Felsformationen erwarteten uns hier.
Die letzte Etappe des heutigen Tages war der Quinault Lake. Auf der Nordseite fuhren wir wieder durch den Regenwald und haben erneut Elche am Wegesrand gesehen. An der Südseite ließ sich dann sogar ein paar Mal die Sonne blicken. Hier haben wir auch wieder den unglaublichen Regenwald durchfahren und mehrere Wasserfälle gesehen.
Die Nacht werden wir auf einem kleinen Campground direkt am See verbringen, auch hier sind wir wieder die einzigen Gäste. Morgen werden wir dann leider den wunderschönen Olympic National Park verlassen und Freunde von Ulrike besuchen.
Highlight des Tages: Regenwald im Regen, glasklares Flusswasser und hohen Wellen am Pazifik.
Aber einen echten Abenteurer stört das natürlich nicht. Nach einem langen Frühstück wurde der Regen schon etwas weniger, und als wir alles zusammengepackt hatten, fiel nur noch leichter Nieselregen aus den tiefem Wolken. Aber das Warten hat sich gelohnt! Auf unserem Rundweg durch den Rainforrest am Hoh River haben wir unglaubliche Bäume, Farne und Moose gesehen. Die Natur hat hier Kunstwerke geschaffen, die auf den Bildern nicht annähernd so beindruckend wirken, wie sie in Wirklichkeit sind.
Glücklicherweise brauchten wir die Verhaltensregeln für die Begegnung mit Puma oder Bären nicht anwenden, da uns nur viele verschiedene Vögel auf dem Trail begleiteten.
Nach dem Rundweg sind wir dann mit unserem RV wieder bis an die Küste gefahren und haben uns den Ruby Beach angesehen. Starker Wind, sehr hohe Wellen, eine Menge Treibholz und beeindruckende Felsformationen erwarteten uns hier.
Die letzte Etappe des heutigen Tages war der Quinault Lake. Auf der Nordseite fuhren wir wieder durch den Regenwald und haben erneut Elche am Wegesrand gesehen. An der Südseite ließ sich dann sogar ein paar Mal die Sonne blicken. Hier haben wir auch wieder den unglaublichen Regenwald durchfahren und mehrere Wasserfälle gesehen.
Die Nacht werden wir auf einem kleinen Campground direkt am See verbringen, auch hier sind wir wieder die einzigen Gäste. Morgen werden wir dann leider den wunderschönen Olympic National Park verlassen und Freunde von Ulrike besuchen.
Highlight des Tages: Regenwald im Regen, glasklares Flusswasser und hohen Wellen am Pazifik.
Dienstag, 9. April 2013
Fährfahrt nach Port Angeles, Olympic National Park
Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht auf dem Parkplatz der Fährgesellschaft haben wir entspannt gefrühstückt als die Zollkontrolle kam um uns wieder in die USA reisen zu lassen.
Auf der Fährüberfahrt hat es dann leider etwas geregnet, so dass wir nicht die ganze Zeit auf dem oberen Deck geblieben sind. Als wir dann drinnen waren, haben wir doch tatsächlich zweimal einen Wal auftauchen sehen. Leider hat er sich nicht mehr gezeigt als die Kamera gezückt war. Wir haben es in unseren Köpfen abgespeichert.
Also haben wir nach einer knappen Woche hier schon einen Weißkopfseeadler und einen Wal gesehen - dann können wir doch jetzt eigentlich wieder nach Hause fahren ;-)
Nein, nein...
Heute wartete schon das nächste Naturwunder auf uns. Der Olympic National Park. Auf einer kleinen Wanderung am Lake Crescent durch einen moosbehangenen Märchenwald haben wir atemberaubend hohe Bäume, einen reißenden Fluss und einen tollen Wasserfall bestaunt. Tamo war total begeistert und wäre am liebsten noch Stunden mit seinem Stockrepertoire durch den Wald gestapft. Er hat gesägt, gehämmert und Steine ins Wasser geworfen. Zum Glück haben wir die Regel aufgestellt, dass immer nur ein Stock im Wohnmobil mitgenommen werden kann. Ansonsten wäre der Kofferraum jetzt schon voll mit Stöcken...
Auf der letzten Etappe für heute ging es noch tiefer in den Rain Forest hinein. Einfach toll. Auf dem total idyllischen Campground am Fluss begrüßte uns erstmal einen riesige Herde Olympic Elche.
Wir sind gespannt, was uns morgen hier auf der Wanderung erwartet. Lars hat sich schon mal die Verhaltensregeln für die Begegnung mit einem Puma oder Bären durchgelesen!
Highlight des Tages: Wal gesichtet, Elche im Rain Forest
Auf der Fährüberfahrt hat es dann leider etwas geregnet, so dass wir nicht die ganze Zeit auf dem oberen Deck geblieben sind. Als wir dann drinnen waren, haben wir doch tatsächlich zweimal einen Wal auftauchen sehen. Leider hat er sich nicht mehr gezeigt als die Kamera gezückt war. Wir haben es in unseren Köpfen abgespeichert.
Also haben wir nach einer knappen Woche hier schon einen Weißkopfseeadler und einen Wal gesehen - dann können wir doch jetzt eigentlich wieder nach Hause fahren ;-)
Nein, nein...
Heute wartete schon das nächste Naturwunder auf uns. Der Olympic National Park. Auf einer kleinen Wanderung am Lake Crescent durch einen moosbehangenen Märchenwald haben wir atemberaubend hohe Bäume, einen reißenden Fluss und einen tollen Wasserfall bestaunt. Tamo war total begeistert und wäre am liebsten noch Stunden mit seinem Stockrepertoire durch den Wald gestapft. Er hat gesägt, gehämmert und Steine ins Wasser geworfen. Zum Glück haben wir die Regel aufgestellt, dass immer nur ein Stock im Wohnmobil mitgenommen werden kann. Ansonsten wäre der Kofferraum jetzt schon voll mit Stöcken...
Auf der letzten Etappe für heute ging es noch tiefer in den Rain Forest hinein. Einfach toll. Auf dem total idyllischen Campground am Fluss begrüßte uns erstmal einen riesige Herde Olympic Elche.
Wir sind gespannt, was uns morgen hier auf der Wanderung erwartet. Lars hat sich schon mal die Verhaltensregeln für die Begegnung mit einem Puma oder Bären durchgelesen!
Highlight des Tages: Wal gesichtet, Elche im Rain Forest
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