Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht auf dem Parkplatz der Fährgesellschaft haben wir entspannt gefrühstückt als die Zollkontrolle kam um uns wieder in die USA reisen zu lassen.
Auf der Fährüberfahrt hat es dann leider etwas geregnet, so dass wir nicht die ganze Zeit auf dem oberen Deck geblieben sind. Als wir dann drinnen waren, haben wir doch tatsächlich zweimal einen Wal auftauchen sehen. Leider hat er sich nicht mehr gezeigt als die Kamera gezückt war. Wir haben es in unseren Köpfen abgespeichert.
Also haben wir nach einer knappen Woche hier schon einen Weißkopfseeadler und einen Wal gesehen - dann können wir doch jetzt eigentlich wieder nach Hause fahren ;-)
Nein, nein...
Heute wartete schon das nächste Naturwunder auf uns. Der Olympic National Park. Auf einer kleinen Wanderung am Lake Crescent durch einen moosbehangenen Märchenwald haben wir atemberaubend hohe Bäume, einen reißenden Fluss und einen tollen Wasserfall bestaunt. Tamo war total begeistert und wäre am liebsten noch Stunden mit seinem Stockrepertoire durch den Wald gestapft. Er hat gesägt, gehämmert und Steine ins Wasser geworfen. Zum Glück haben wir die Regel aufgestellt, dass immer nur ein Stock im Wohnmobil mitgenommen werden kann. Ansonsten wäre der Kofferraum jetzt schon voll mit Stöcken...
Auf der letzten Etappe für heute ging es noch tiefer in den Rain Forest hinein. Einfach toll. Auf dem total idyllischen Campground am Fluss begrüßte uns erstmal einen riesige Herde Olympic Elche.
Wir sind gespannt, was uns morgen hier auf der Wanderung erwartet. Lars hat sich schon mal die Verhaltensregeln für die Begegnung mit einem Puma oder Bären durchgelesen!
Highlight des Tages: Wal gesichtet, Elche im Rain Forest








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