Leider hat uns heute morgen der Regen ziemlich laut aus dem Schlaf geholt. Unser idyllischer Campground stand unter Wasser, alle anderen Camper mit Zelten hatten das Weite gesucht und der Weg zu den Restrooms war sehr feucht.
Aber einen echten Abenteurer stört das natürlich nicht. Nach einem langen Frühstück wurde der Regen schon etwas weniger, und als wir alles zusammengepackt hatten, fiel nur noch leichter Nieselregen aus den tiefem Wolken. Aber das Warten hat sich gelohnt! Auf unserem Rundweg durch den Rainforrest am Hoh River haben wir unglaubliche Bäume, Farne und Moose gesehen. Die Natur hat hier Kunstwerke geschaffen, die auf den Bildern nicht annähernd so beindruckend wirken, wie sie in Wirklichkeit sind.
Glücklicherweise brauchten wir die Verhaltensregeln für die Begegnung mit Puma oder Bären nicht anwenden, da uns nur viele verschiedene Vögel auf dem Trail begleiteten.
Nach dem Rundweg sind wir dann mit unserem RV wieder bis an die Küste gefahren und haben uns den Ruby Beach angesehen. Starker Wind, sehr hohe Wellen, eine Menge Treibholz und beeindruckende Felsformationen erwarteten uns hier.
Die letzte Etappe des heutigen Tages war der Quinault Lake. Auf der Nordseite fuhren wir wieder durch den Regenwald und haben erneut Elche am Wegesrand gesehen. An der Südseite ließ sich dann sogar ein paar Mal die Sonne blicken. Hier haben wir auch wieder den unglaublichen Regenwald durchfahren und mehrere Wasserfälle gesehen.
Die Nacht werden wir auf einem kleinen Campground direkt am See verbringen, auch hier sind wir wieder die einzigen Gäste. Morgen werden wir dann leider den wunderschönen Olympic National Park verlassen und Freunde von Ulrike besuchen.
Highlight des Tages: Regenwald im Regen, glasklares Flusswasser und hohen Wellen am Pazifik.









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