Grand Canyon at its best!
Dass die Campingplätze heute früh um halb 10 schon alle belegt waren, lassen wir jetzt einfach mal aus.
Heute habe ich mein Weihnachtsgeschenk von Lars eingelöst! Wir sind zu dem kleinen Flughafen ein paar Meilen südlich vom Grand Canyon gefahren und ich durfte gleich in das nächste Flugzeug einsteigen. Es war noch genau ein Platz frei. Beinahe hätte ich sogar neben dem Piloten gesessen aber ein Mann hat schneller hier gerufen. So habe ich in der 10 Personen Maschine direkt hinter dem Piloten Platz genommen und hatte einen traumhaften Rundflug über den Canyon. Die Tiefe und Breite der Schlucht ist einfach beeindruckend. Der Colorado schlängelt sich durch den Canyon und man hat das Gefühl, dass sich die Erdplatten dort gerade auseinander geschoben haben und sich die Gesteinsschichten ringsrum zu Bergen erhoben haben. Wahnsinn was die Natur dort geschaffen hat.
Am Nachmittag haben wir uns dann zu Fuß 1,5 Kilometer auf dem Kaibab Trail in den Canyon begeben. Der Weg war steil und rutschig und die Sonne knallte, aber der Ausblick hat für alles entschädigt. Über uns kreisten Kondore und Raben und beim Pausensnack mussten wir uns gegen hungrige Eichhörnchen wehren.
Lino hat auf dem Rückweg seinen Schatten entdeckt und hat immer fröhlich gewinkt. Tamo hat mit einigen Trinkpausen den Weg wieder gut gemeistert und hatte beim Warten an der Bushaltestelle dann noch genug Kraft zum rumrennen. Woher nimmt der Junge diese Energie? Auf dem Weg zur Nachtlagersuche hat er uns wie immer Löcher in den Bauch gefragt und wir konnten nur noch müde antworten. Tamo ist nicht klein zu kriegen.
Jetzt schlafen beide Kinder friedlich und wir lassen bei einem Bierchen den Tag Revue passieren. Es herrscht absolute Stille auf unserem Plätzchen im Wald.
Highlights des Tages: Rundflug mit Traumaussichten, Kaibab Trail
Dienstag, 21. Mai 2013
Montag, 20. Mai 2013
First view of Grand Canyon
Der Tag begann ganz entspannt und endete grandios!
Da wir so langsam doch etwas reizüberflutet von großartigen Landschaften sind, wollten wir den Vormittag ruhig angehen. Wir waren im Pool, Lino hat noch ein Schläfchen im Camper gemacht und dann sind wir mit dem noch schlafenden Lino nochmal zum Glen Canyon Dam gefahren.
Lars und Tamo haben eine spannende Führung über den Staudamm gemacht und einen "inside view" von diesem Riesenbauwerk bekommen. Ich war mit Lino einkaufen und Tamo hat mir danach ganz aufgeregt von der Führung berichtet.
Dann führte uns der Weg zum nur 5 Meilen entfernten Horse Shoe Bend. Nichtsahnend läuft man vom Parkplatz einen Sandweg durch felsiges Terrain und plötzlich tut sich vor einem die tiefe Schlucht des Colorado auf - in einer wahnsinnig engen Hufeisenkurve in tiefen grün-blau Tönen. Sehr beeindruckend. Tamo hat aufgeregt Boote auf dem Colorado beobachtet. Ich musste ihn gut festhalten, es ging seeehr tief hinab.
Dann hatten wir uns heute den halben Weg zum Grand Canyon vorgenommen. Leider war die direkte Straße von Page gesperrt. Die Umleitung bescherte uns ca. 80 Meilen mehr durch recht langweiliges Terrain. Aber weil es auch keine Fotostopps gab und keine interessanten Stellen für eine Zwischenübernachtungen, sind wir einfach die 180 Meilen bis zum Grand Canyon durchgefahren.
Wir haben einen Platz auf einem wunderschönen Campground am Desert View, dem östlichsten Teil des South Rim, bekommen und sind dann zum nahen Watchtower gelaufen. Der erste Blick auf den Grand Canyon! Wow! Es geht wahnsinnig tief über viele Felsstufen hinab. Es ist anders als ich es mir von Bildern vorgestellt habe, aber sehr, sehr beeindruckend.
Nach dem Abendbrot durfte ich noch einen traumhaften Sonnenuntergang am Canyon beobachten, während Lars die Kinder ins Bett gebracht hat. Jetzt trinken wir ein leckeres Bud Light und schauen uns die Bilder des Tages an. Morgen erkunden wir den Park.
Highlight des Tages: Horse Shoe Bend, first view of Grand Canyon
Da wir so langsam doch etwas reizüberflutet von großartigen Landschaften sind, wollten wir den Vormittag ruhig angehen. Wir waren im Pool, Lino hat noch ein Schläfchen im Camper gemacht und dann sind wir mit dem noch schlafenden Lino nochmal zum Glen Canyon Dam gefahren.
Lars und Tamo haben eine spannende Führung über den Staudamm gemacht und einen "inside view" von diesem Riesenbauwerk bekommen. Ich war mit Lino einkaufen und Tamo hat mir danach ganz aufgeregt von der Führung berichtet.
Dann führte uns der Weg zum nur 5 Meilen entfernten Horse Shoe Bend. Nichtsahnend läuft man vom Parkplatz einen Sandweg durch felsiges Terrain und plötzlich tut sich vor einem die tiefe Schlucht des Colorado auf - in einer wahnsinnig engen Hufeisenkurve in tiefen grün-blau Tönen. Sehr beeindruckend. Tamo hat aufgeregt Boote auf dem Colorado beobachtet. Ich musste ihn gut festhalten, es ging seeehr tief hinab.
Dann hatten wir uns heute den halben Weg zum Grand Canyon vorgenommen. Leider war die direkte Straße von Page gesperrt. Die Umleitung bescherte uns ca. 80 Meilen mehr durch recht langweiliges Terrain. Aber weil es auch keine Fotostopps gab und keine interessanten Stellen für eine Zwischenübernachtungen, sind wir einfach die 180 Meilen bis zum Grand Canyon durchgefahren.
Wir haben einen Platz auf einem wunderschönen Campground am Desert View, dem östlichsten Teil des South Rim, bekommen und sind dann zum nahen Watchtower gelaufen. Der erste Blick auf den Grand Canyon! Wow! Es geht wahnsinnig tief über viele Felsstufen hinab. Es ist anders als ich es mir von Bildern vorgestellt habe, aber sehr, sehr beeindruckend.
Nach dem Abendbrot durfte ich noch einen traumhaften Sonnenuntergang am Canyon beobachten, während Lars die Kinder ins Bett gebracht hat. Jetzt trinken wir ein leckeres Bud Light und schauen uns die Bilder des Tages an. Morgen erkunden wir den Park.
Highlight des Tages: Horse Shoe Bend, first view of Grand Canyon
Sonntag, 19. Mai 2013
Monument Valley
Der nächste Tag voller Highlights!
Lino hat uns pünktlich zum Sonnenaufgang geweckt und somit die ersten fantastischen Fotos des Tages ermöglicht. Durch eine dünne Wolkenschicht brachte die aufgehende Sonne die Felsen zum Glühen.
Nach dem Frühstück sind wir dann ins Monument Valley gefahren und haben uns einem Navajo Guide angeschlossen. Dieser hat uns durch die unglaubliche Welt aus rotem Navajo Sandstein gefahren und uns das Leben der Indianer, ihre Tradition, Lieder und die Bezeichnung und Bedeutung der einzelnen Felsen erklärt. Da wir recht früh vor Ort waren, sind wir die Einzigen auf dem Jeep gewesen und hatten den Guide für uns allein.
Über einen staubigen und mit Schlaglöchern übersäten Pfad sind wir durch das Monument Valley gefahren und haben an verschiedenen Punkten Foto- und Erklärungsstopps gemacht. Toll war, wie die verschiedenen Felsformationen aus anderen Blickwinkeln völlig neue Formen bildeten. Tamo war wieder fleißig am deuten und hat viele tolle Namen gefunden.
Mit unserem Guide haben wir dann den "normalen" Weg verlassen und sind in das Reservat gefahren. An vielen Stellen waren wir dann die einzigen Besucher und konnten so beispielsweise am "Eye of the sun" ein unglaublich klares Echo erleben und am " Ear of the wind" ist Tamo wie der Blitz die Dünen hinunter gerannt.
Auf unserem Rückweg aus dem Valley sind uns dann viele und sehr volle Jeeps entgegen gekommen, wir haben also alles richtig gemacht. Nach der Tour haben wir uns dann noch das Museum und den Shop angesehen und sind anschließend in Richtung Lake Powell / Glen Canyon aufgebrochen. Dieses Mal war die Strecke allerdings sehr langweilig, nur gegen Ende tauchte der mit dem Wasser des Colorado River gefüllte Canyon auf.
Unseren Nachmittag haben wir dann mit einer Fahrt über den Glen Canyon Dam und einen Abstecher zur Wahweap Marina im National Park verbracht. Jetzt sitzen wir hündemüde und ausgepumpt in unserem RV auf einem Campground in Page. Der Tag war sehr beeindruckend und unglaublich anstrengend.
Morgen wollen wir uns dann etwas entspannter den Glen Canyon Dam ansehen.
Highlights des Tages: Tour durch das Monument Valley mit Navajo Guide
Samstag, 18. Mai 2013
Natural Bridges National Monument
Wir machten uns dann auf zu den Natural Bridges. Hier befinden sich drei Steinbrücken auf einer 14 Meilen Loop Straße. Die Brücken liegen in einem faszinierenden Canyon die uns an Tortenschichten mit Sahnehäubchen erinnerten. Anders als die Arches, sind die Bridges von durchfließendem Wasser geformt und bilden große Tore in einem einst vorhandenen Flussbett. Zur Owachomo Brücke haben wir einen kleinen Fußmarsch gemacht und uns von der Größe direkt unter der Brücke beeindrucken lassen.
Danach lagen 1,5 Stunden Fahrt zum Monument Valley vor uns und die wohl spannendste Straße die wir bisher gefahren sind. Der " Moki Dugway" ist eine unasphaltierte Straße ohne Leitplanken die in engen Serpentinen von ca. 2000 m hinunter ins Tal führt. Das Faszinierendste war der Ausblick den die erste Serpentine bot. Der Wahnsinn. Auch zwei runtergefallene Autos fielen gleich ins Auge. Auf dieser Straße sollte man keine Höhenangst haben. Aber die Aussicht war einfach fantastisch und kommt auf den Fotos gar nicht so rüber.
Die letze halbe Stunde ging es dann fast schnurgerade auf das Monument Valley zu. Da es heute etwas bedeckt war (und unterwegs sogar mal geregnet hat) war die Sicht auf die beeindruckenden Felsen etwas getrübt.
Jetzt sind wir auf dem fast einzigen Campground der Gegend und werden uns morgen von den Navajos durchs Monument Valley führen lassen.
Highlight des Tages: Natural Bridges, Moki Dugway
Freitag, 17. Mai 2013
Arches National Park
Wow!
Nach dem Frühstück sind wir die letzten paar Meilen bis in den Arches National Park gefahren. Zuerst über langweilige Highways, doch dann wurde die Landschaft schlagartig von roten Felsen und Canyons durchzogen. Und die gesamte Zeit über thronten verschneite Gipfel der Rocky Mountains am Horizont.
Im (leider sehr vollen) Park haben wir uns schnell mit Karten versorgt und sind dann bis zum "Devil's Garden" am Ende gefahren. Dort erwartete uns eine mittlere Wanderung bis zum "Landscape Arch", dem größten Steinbogen im Park. Sehr beeindruckend, die Dimensionen zu sehen!
Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch zwei weitere Arches angesehen und sind dann ein paar Meilen mit dem RV bis zum "Sand Dunes Arch" gefahren. Dort konnten Tamo und Lino im roten Zuckersand spielen, rennen und auf den Felsen klettern. Ich bin sogar auf den Arch hinaufgeklettert.
Die Tour ging dann weiter zum "Delicate Arch" Viewpoint. Von dort konnten wir den freistehenden Felsbogen sehr gut sehen, die Wanderung dorthin wäre mit den Jungs zu anstrengend geworden.
Der letzte Stopp war dann an der Windows Section, eine Ansammlung von vielen Bögen und Felsformationen. Sehr beeindruckend fanden wir das North- und Southwindow sowie den "Double Arch". Auch hier konnte Tamo wieder klettern und wir die unvergleichlichen Bauwerke der Natur bewundern.
Im Visitor Center hat Tamo dann noch ganz stolz seine Prüfung zum "Arches Junior Ranger" bestanden und dann begann leider die Odyssee des Tages. Wir wollten uns belohnen und einen der vielen Campgrounds in Moab mit Pool, Playground und weiteren Annehmlichkeiten nach diesem Tag gönnen... Leider waren ALLE Plätze ausgebucht, überall "No Vacancy". Daher mal wieder alle Pläne geändert, beim "goldenen M" ein schnelles Abendbrot gegessen und dann in die Wildnis einen Übernachtungsplatz gesucht. Ca. 20 Meilen außerhalb stehen wir nun in einer Stichstraße und lassen den Tag Revue passieren.
Morgen wollen wir zum " Natural Bridges National Monument".
Highlights des Tages: Arches in vielen Formen
Nach dem Frühstück sind wir die letzten paar Meilen bis in den Arches National Park gefahren. Zuerst über langweilige Highways, doch dann wurde die Landschaft schlagartig von roten Felsen und Canyons durchzogen. Und die gesamte Zeit über thronten verschneite Gipfel der Rocky Mountains am Horizont.
Im (leider sehr vollen) Park haben wir uns schnell mit Karten versorgt und sind dann bis zum "Devil's Garden" am Ende gefahren. Dort erwartete uns eine mittlere Wanderung bis zum "Landscape Arch", dem größten Steinbogen im Park. Sehr beeindruckend, die Dimensionen zu sehen!
Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch zwei weitere Arches angesehen und sind dann ein paar Meilen mit dem RV bis zum "Sand Dunes Arch" gefahren. Dort konnten Tamo und Lino im roten Zuckersand spielen, rennen und auf den Felsen klettern. Ich bin sogar auf den Arch hinaufgeklettert.
Die Tour ging dann weiter zum "Delicate Arch" Viewpoint. Von dort konnten wir den freistehenden Felsbogen sehr gut sehen, die Wanderung dorthin wäre mit den Jungs zu anstrengend geworden.
Der letzte Stopp war dann an der Windows Section, eine Ansammlung von vielen Bögen und Felsformationen. Sehr beeindruckend fanden wir das North- und Southwindow sowie den "Double Arch". Auch hier konnte Tamo wieder klettern und wir die unvergleichlichen Bauwerke der Natur bewundern.
Im Visitor Center hat Tamo dann noch ganz stolz seine Prüfung zum "Arches Junior Ranger" bestanden und dann begann leider die Odyssee des Tages. Wir wollten uns belohnen und einen der vielen Campgrounds in Moab mit Pool, Playground und weiteren Annehmlichkeiten nach diesem Tag gönnen... Leider waren ALLE Plätze ausgebucht, überall "No Vacancy". Daher mal wieder alle Pläne geändert, beim "goldenen M" ein schnelles Abendbrot gegessen und dann in die Wildnis einen Übernachtungsplatz gesucht. Ca. 20 Meilen außerhalb stehen wir nun in einer Stichstraße und lassen den Tag Revue passieren.
Morgen wollen wir zum " Natural Bridges National Monument".
Highlights des Tages: Arches in vielen Formen
Abonnieren
Posts (Atom)




















































