Donnerstag, 25. April 2013

Sightseeing San Francisco Part II

Heute sind wir mit dem Bus über die Golden Gate Bridge nach San Francisco gefahren und haben so auch noch eine Stadtrundfahrt genießen können. Uli ist dann in Downtown etwas shoppen gegangen und die Jungs und ich haben uns noch einmal die Uferpromenade und die Marketstreet angesehen.

Dann haben wir den Fehler begangen, mit Tamo in den Disney Store zu gehen... sind aber mit nur einem Figurenset noch recht günstig aus der Sache herausgekommen. Mit den historischen Straßenbahnen sind wir dann an den Piers vorbei noch einmal zur Pier 39 gefahren und haben uns die Seelöwen angesehen. Von dort ging es dann zum Essen zur Fishermans Wharf.

Die Stadt war heute wesentlich voller als gestern. Nach tagelangen Fahrt über einsame Straßen und wandern durch die Natur, ist man solche Menschenmassen gar nicht mehr gewohnt. Ich habe erstmal wieder genug von vielen Touris, vollen Straßenbahnen und im Stau stehenden Bussen. Morgen wird es im Discovery Kingdom sicherlich nochmal voll, aber am Samstag hat uns die Natur wieder.

Abgeschlossen wurde dann der Sightseeing Trip mit einem leckeren Eis im Ghiradelli Plaza und einem Spaziergang an der Bay entlang bis zur Golden Gate Bridge. Tamo hat noch ein paar Kindern beim Training von Soccer, Baseball und Lacrosse zugesehen und der Bus hat uns dann wieder zurück zu unserem Campground gebracht.

Die Stadt hat uns sehr gut gefallen! Allerdings ist der Unterschied zwischen Arm und Reich hier extrem zu sehen. Neben Autohäusern von Ferrari, Lamborghini, Bentley, BMW & Co. laufen auch sehr viele Obdachlose und Bettler durch die Stadt.

Highlights des Tages: Ghiradelli Plaza mit superleckerem Eis, Spaziergang an der Bay



















Mittwoch, 24. April 2013

Sightseeing San Francisco Part I

Heute ging es mit einer Katamaranfähre im Eiltempo nach SF. Wie es sich für die alte Dame gehört, hat sich auf dem Hinweg die Golden Gate Bridge noch vornehm in Nebel gehüllt, diesen aber dann im Laufe des Tages abgelegt. Überhaupt war heute tolles Wetter, nur der starke und etwas kühle Wind hat gestört.

Wir sind mit den Jungs vom Ferry Terminal mit den historischen Straßenbahnen zuerst zur Pier 39 gefahren, einem lustigen Vergnügungssteg. Da Port San Francisco ausgerechnet heute seinen 150 Geburtstag am Pier feierte, konnten wir uns mit Kuchen und Muffins stärken und alles genießen.
Anschließend ging es zur Fishermans Wharf, und von dort mit den berühmten Cable Cars einmal durch die Stadt. Tamo hat gar nicht genug bekommen und ließ sich alles ganz genau erklären.

Von der Market Street sind wir dann in Richtung China Town gelaufen und haben ein leckeres Mittag gegessen. Nach einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz sind wir dann in Cable Car Museum gegangen und haben uns die faszinierende Antriebstechnik und Geschichte dieses Verkehrsmittels zeigen lassen.

Über einen kurzen Abstecher zur Lombard Street sind wir dann wieder zum Ferry Terminal zurück und haben erschöpft die Rückfahrt zum Campground angetreten. Lustigerweise haben wir auf der Fähre ein deutsches Pärchen getroffen, welches auch gerade in Elternzeit ist und die Westküste mit einem Wohnmobil bereist. Wir sind also nicht die Einzigen...

Highlights des Tages: San Francisco im Sonnenschein, Cable Cars, die Ausdauer von Tamo und Lino beim Sightseeing























Dienstag, 23. April 2013

If you're going to San Francisco

Heute war wieder ein Transfertag. Begonnen haben wir bei strahlendem Sonnenschein mit einer Grundreinigung unseres Wohnmobils. Dabei wurde noch einmal die wunderschöne Umgebung unseres Campgrounds erkundet und den Wellen zugesehen.

Unsere Route führte uns dann an der Küste entlang weiter Richtung Süden. Und wieder hat sich die Landschaft abrupt geändert, diesmal konnten wir saftige Wiesen und steile Hänge sehen. Fast wie Almen in den Alpen.

Nach einem Mittagsstopp in Bogega Bay haben wir dann die Küste verlassen und sind durch Weideland und Weinberge ins Landesinnere gefahren. Die Straßen wurden immer breiter und voller und dann entdeckten wir San Francisco am Horizont.
Untergekommen sind wir in einem nördlichen Vorort, so dass wir morgen die Stadt mit der Fähre aus dem Norden erkunden werden. Tamo freut sich schon auf die Cable Cars.





Montag, 22. April 2013

California Dreamin'

Wow!
Ich sitze gerade im Camper (um den schlafenden Lino zu bewachen) und beobachte aus unserem Panoramafenster wie der Pazifik die Sonne verschlingt. Nur 10 m trennen den Camper von den Klippen zum Meer.
Die zwei großen Männer versuchen gerade ein Lagerfeuer zu entfachen. Was für eine Romantik. Jetzt ist die Sonne verschwunden und der Himmel leuchtet rot.
Der Tag begann nicht weniger romantisch. Wir haben den Campingplatz früh verlassen und haben einen Rastplatz am Meer angesteuert um gemütlich zu frühstücken.
Den Vormittag haben wir am Strand verbracht - Tamo hat eine kleine Eidechse und Lars eine Schlange entdeckt, Lino hat auf Treibholz getrommelt.
Die Ebbe hat dann ein paar lustige Steinkugeln im Meer freigelegt. Neben uns haben auch eine Menge Wasservögel diese Laune der Natur sehr genossen.

Wir sind dann dem Highway No. 1 weiter gefolgt - in vielen Kurven die Küste entlang. Gegen 14 Uhr schon haben wir einen Traumcampingplatz gefunden, mit wenig Komfort aber traumhafter Aussicht. Tamo konnte endlich einen ganzen Nachmittag lang spielen, malen, buddeln, auf Felsen klettern.
Das kleine Lagerfeuer geht jetzt gerade aus und ein glücklicher Tamo wird sich gleich bettfertig machen. Was für ein toller Tag!

Highlights des Tages: Felsenkletterei am Meer, Sonnenuntergang mit Lagerfeuer































Sonntag, 21. April 2013

Humboldt NP & Pacifik Coast Highway

Der Tag begann mit einer letzten kurzen Wanderung durch den Humboldt Redwood NP. Dieses Mal sind wir in der Nähe des Eel River gewandert und konnten die Farbe und die vielen Windungen des Flusses ansehen. Natürlich standen auch hier wieder die riesigen Sequoias.

Anschließend sind wir die 101 weiter in Richtung Süden und schlagartig veränderte sich die Landschaft. Zuerst eine sehr bergige Landschaft mit nur noch wenigen Bäumen, dann endlose Tannenwälder, welche uns an den Schwarzwald erinnert haben. Die gesamte Zeit hat uns der Eel River begleitet und ständig neue, fantastische Aussichten geboten.

In Legett sind wir dann auf den Highway 1 abgebogen und haben uns über viele Serpentinen durch die Berge "gequält". Nach ca. 20 Meilen haben sich dann die Berge geöffnet und der Pazifik hatte uns wieder. Eine wunderschöne Küstenstraße folgte, mit Steilküsten, vorgelagerten Felsen und abwechselnd Stein- und Sandstränden. Und auch die Landschaft hat sich wieder verändert, mittlerweile kann man sie mit unseren Mittelmeerregionen vergleichen.

Nach einem kurzen Stopp in Mendocino (das klitzekleine Städtchen hat uns sehr gefallen, tolle Atmosphäre und niedliche Häuser) sind wir dann zu unserem heutigen Campground, dem "Van Dammen State Park" gefahren. Tamo hat am Strand noch einen Staudamm und ein kleines Flusssystem gebaut und nun sind alle nach einem ereignisreichen Tag sehr müde. Morgen geht es dann an der Küste weiter in Richtung Süden.

Highlights des Tages: Eel River, Mittagspause an der Steilküste













Samstag, 20. April 2013

Fern Canyon & Avenue of the Giants

Was für ein Tag!

Zuerst sind wir von unserem Campground am Pazifik noch etwas weiter gefahren und dann durch den Fern Canyon geklettert. Ein richtiges Abenteuer, da es keinen Trail gab und man sich durch den Bach und die umgestürzten Bäume einen Weg suchen musste. Tamo ist wieder ganz toll gewandert und geklettert und hat, genauso wie wir, diese fantastische Natur genossen. Auf unserem Rückweg sind uns dann viele weitere Wanderer entgegen gekommen, wir hatten also Glück, die ersten zu sein.

Der anschließende Weg hat uns weiter auf der 101 in Richtung Süden geführt, durch Eureka hindurch bis zur "Avenue of the Giants". Und dieser Name ist Program, man fährt mit dem Wagen an riesigen Bäumen vorbei und weiß gar nicht, wohin man schauen soll. Am Founders Grove haben wir dann wieder die Wanderschuhe geschnürt und sind durch den Wald gelaufen. Auch hier haben wir die Tour mit einem steifen Nacken bezahlen müssen, da man nach jeder Biegung erneut ins Staunen kommt und sich umsehen muss. Tamo und ich sind auf einem umgestürzten Baum in ca. 5m Höhe balanciert, Uli ist durch einen Baum gelaufen und wir sind uns sehr winzig vorgekommen. Unglaublich, was die Natur geschaffen hat!

Den Abend verbringen wir nun wieder auf einem kleinen, etwas abgelegen Campground direkt am Eel River. Tamo hat einen tollen Spielplatz und es sind auch schon wieder viele Steine im Fluss gelandet.

Hightlights des Tages: Klettern im Fern Canyon, unglaublich hohe Bäume.