Sonntag, 12. Mai 2013

Zion National Park

Ein Tag mit Höhen und Tiefen!
Wir haben ganz entspannt den Tag angehen lassen und noch einmal im Pool geplanscht, ein ausgiebiges Frühstück genossen und ein paar Gespräche mit der Heimat geführt. Auch die Vorräte und der Tank wurden noch einmal aufgefüllt.
Dann ging es in den Zion National Park. Das Panorama neben der Straße wurde immer beeindruckender: steile und zerklüftete Felsen in verschiedenen Rottönen, spektakuläre Gipfel und der Virgin River. Nach Springdale kam dann der Schock am Eingang zum Park: beide Campgrounds sind restlos belegt, keine Chance auf einen Stellplatz! Und damit hatten sich dann unsere Tagespläne erledigt...
In Springdale haben wir dann aber noch, neben sehr vielen anderen Rental-RVs, auf einem kommerziellen Campground einen Platz ergattert. Kostet viel mehr, bietet dafür aber auch einen Hookup.

Wir sind dann mit einem Bus wieder in den NP gefahren und anschließend mit den Shuttles bis zum Ende des Zion Canyons. Während der Fahrt haben wir schon unglaubliche Felsformationen gesehen, und am "Temple of Sinawava" haben wir dann eine kleine Wanderung durch den Canyon unternommen. Leider folgte dann noch eine Enttäuschung, der Weg wird gerade repariert und ist für Kinderwagen nicht mehr zugänglich. Diese Information haben wir aber leider erst oben erhalten, und so  sind wir dann bis zum Einstieg in die Narrows in zwei Etappen gelaufen. Einer hat auf Lino aufgepasst, der andere konnte die fantastische Landschaft erleben.

Auch der Weg zurück war unvergesslich, man entdeckt hinter jeder Biegung neue Naturwunder.

Auf dem Campground konnten wir noch den Sonnenuntergang genießen und haben dann zwei sehr müde Jungs ins Bett gesteckt. Den Schlaf brauchen sie auch, morgen wollen wir eine schöne Wanderung zu den Emerald Pools unternehmen.

Highlights des Tages: Einfahrt in den Zion Canyon, steile Felswände über dem Virgin River











Samstag, 11. Mai 2013

California, Nevada, Arizona, Utah

Heute hatten wir unseren bisher längsten Tag auf dem Highway. Durch vier Bundesstaaten sind wir aus dem Joshua Tree NP bis nach St. George/Utah gefahren und haben dabei die Mojave Wüste und Las Vegas durchquert und sind bis in die Berge von Arizona und Utah gefahren.

Begonnen hat der Trip mit einer sehr langweiligen Aussicht auf die endlose Mojave Wüste. Schnurgerade Straßen, kaum Vegetation und gleichmäßige Bergketten waren zu sehen.

Zum Mittagessen sind wir dann direkt hinter der Staatsgrenze in Nevada in das "Buffalo Bill Casino" gegangen und haben Tamo die blinkenden und glitzernden Spielautomaten im Casino gezeigt. Ich habe mich dann nach noch schnell auf der Achterbahn "Desperado" verprügeln lassen (ich bin selten eine so "harte" Stahlbahn gefahren).

Gestärkt ging es dann auf der I 15 in Richtung Las Vegas weiter, und schon bald zeichnete sich die Skyline am Horizont ab. Von der Interstate haben wir Tamo schon einmal unser Hotel für die letzten Nächte der Tour gezeigt und sind direkt weiter durch die eintönige Wüstenlandschaft Nevadas gefahren.

In Arizona wurde es dann landschaftlich wieder interessanter, kleine Canyons und große Felsformationen wurden sichtbar. Die Straße führte dann direkt durch den "Virgin River Canyon", wo steile und vielfarbige Wände direkt neben uns aufragten.

Den Abend haben wir dann auf einem netten Campground in St. George mit Pool ausklingen lassen. Morgen erwartet uns der wohl sehr heiße Zion National Park.

Highlights des Tages: steile Felsen, Tamo traut sich endlich in den Pool zu springen















Freitag, 10. Mai 2013

Joshua Tree NP verlängert

Wie schön, dass wir flexibel sind. Da es uns im Joshua Tree NP so gut gefällt, bleiben wir einfach eine Nacht länger als geplant.
Heute früh haben wir aus dem Bett erstmal Chipmunks beobachtet, manchmal 5 gleichzeitig. Lino fand das sehr spannend. Nach einer kurzen Kletterei nach dem Frühstück sind wir zum Keys View gefahren. Von dort hat man einen guten Überblick über die umliegenden Berge bis nach Palm Springs. Die Aussicht hat uns nicht umgehauen aber es war nett. Dann haben wir schon gegen 10 Uhr den nächsten Campingplatz angesteuert, weil wir vermuteten, dass es hier an einem Freitag recht voll werden könnte und so war es dann auch. Wir haben ein Traumplätzchen und Tamo ist gleich wieder wie wild losgeklettert, erst mit Papa, dann mit Mama, dann wieder mit Papa...

Nach dem Mittag haben wir uns tatsächlich mal alle ausgeruht, weil es draußen einfach zu heiß war. Tamo hat sich immerhin eine Stunde mit seinen Kopfhörern hingelegt, Lars hat ein Hörspiel gehört und Lino ist eine Stunde auf mir rumgeturnt!
Mit neuer Kraft ging es dann wieder auf die Felsen. Tamo ist auch bei 30 Grad Wüstentemperatur nicht zu bremsen. Nur für Lino ist hier kein Krabbelterrain - nur Kies, Felsen und Dornenbüsche.
Nachmittags haben wir noch eine nette Familie - mit zwei Jungs - in Elternzeit getroffen und viel gequatscht. Die Erfahrungen und Routen wurden ausgetauscht und am Abend haben wir gemeinsam Marshmallows am Feuer geröstet. Es war ein sehr netter Abend.

Highlight des Tages: Roadrunner gesehen, viel Kletterei



























Donnerstag, 9. Mai 2013

Joshua Tree National Park

Heute war einer der eindrucksvollsten Tage der Tour!

Nach der langen Zeit in der Zivilisation und den vielen Menschen in LA, Anaheim und den Freizeitparks haben wir uns wieder sehr auf die Natur und die Einsamkeit gefreut. Und nach ein paar Meilen auf dem Freeway wurde es auch wirklich ruhiger und die Umgebung änderte sich zu einer sehr bergigen und trockenen Landschaft.

Der Joshua Tree NP ist wirklich wunderschön. Unglaubliche Felsen, der Joshua Tree selber und eine interessante weitere Vegetation lassen einen aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.
Wir haben uns einen Campground direkt im NP gesucht und übernachten im "Hidden Valley", direkt zwischen den Felsen und mit vielen Kletterern als Nachbarn.

Tamo ist bei einer Wanderung wie ein Weltmeister auf den Felsen herumgeklettert und hatte einen Riesenspaß. Er wusste gar nicht, wohin er als nächstes rennen sollte und war nicht klein zu kriegen.
Das Wetter hatte uns heute auch so einiges zu bieten, von strahlendem Sonnenschein bis zu Hagelschauern und Gewitter war alles dabei. Dafür konnten wir aber auch die Landschaft in den verschiedensten Farben genießen!

Morgen wollen wir die Umgebung weiter erkunden und Tamo freut sich auf viel Kletterei.

Highlights des Tages: beeindruckende Felsen, Joshua Tree und Kakteen





















Mittwoch, 8. Mai 2013

Disneyland

Für Tamo ist heute sein Traum in Erfüllung gegangen. Wir waren bei Micky Maus im Disneyland und hatten einen "Magical Day". Es war natürlich wieder sehr voll, trotzdem haben wir die wichtigsten Attraktionen geschafft und Tamo konnte mit vielen Characters kuscheln, "High Five" geben und Fotos schießen.

Pünktlich zur Parköffnung sind wir heute vor den Toren des Parks gewesen und sind die Mainstreet in Richtung Schloss gelaufen. Zuerst sind wir mit U-Booten zu Nemo getaucht und haben dann alle Themenbereiche nacheinander abgearbeitet. Lino durfte heute auch viele Attraktionen mitfahren und hat mit staunendem Gesicht die Welt erkundet (It's a small World), Piraten getroffen (Pirates of the Caribbean), eine Dschungelsafari unternommen und ist mit Peter Pan geflogen.
Tamo war natürlich schon etwas mutiger und ist mit dem Splash Mountain, Space Mountain, Star Tours und dem Matterhorn Bobsledge gefahren.

Es war ein toller Tag und beide Jungs haben super durchgehalten. Und als dann die Parade durch den Park lief, haben beide mitgesungen, getanzt und den Figuren zugewunken.

Nach dem Parkbesuch sind nach einem schnellen Abendbrot beide aber wie die Steine ins Bett gefallen.

Morgen werden wir dann den Campground hier verlassen und in Richtung Joshua Tree NP fahren. Wir freuen uns schon wieder auf die Natur und etwas weniger Menschen um uns herum!

Highlights des Tages: Micky Maus getroffen, einen "Magischen Tag" verbracht